Die Geschichte von Sheltra beginnt nicht mit einer Software-Idee, sondern mitten im Tierschutzalltag.
Leo erzählt, wie aus der täglichen Arbeit im Verein die Idee zu einer eigenen Plattform wurde.
- Aus echter Praxis
- Für Tierschutzteams
- Persönlich entwickelt
Erst kam die Praxis. Dann die Plattform.
Leo hat selbst erlebt, wie viel Tierschutzarbeit nicht direkt am Tier stattfindet, sondern zwischen Listen, Ordnern, Chats und Zuständigkeiten. Die Entwicklung von Sheltra beginnt genau dort.
Mittendrin im Tierschutzalltag
2022 bin ich nach Spanien ausgewandert. Schon vorher hatte ich aus Deutschland einen Tierschutzverein als Pflegestelle unterstützt. Vor Ort wurde aus dieser Unterstützung schnell mehr: Ich half direkt im Verein mit, nahm Hunde auf, versorgte sie, begleitete Tierarzttermine und bereitete sie auf ihre Ausreise nach Deutschland vor.
Dabei wurde mir immer klarer, wie viel Arbeit im Tierschutz gar nicht direkt am Tier stattfindet, sondern im Hintergrund: Verträge erstellen, Listen pflegen, Daten aktualisieren, Bluttests suchen, Adoptanten-Daten verwalten, Dokumente ausdrucken, ablegen und vor allem auch wiederfinden. Viele Informationen lagen in Ordnern, Excel-Listen, Chatverläufen oder in einzelnen Köpfen der Helfenden. Das funktionierte zwar irgendwie, aber es kostete enorm viel Zeit und Energie.
Abläufe werden digital
Also begann ich, erste Abläufe zu digitalisieren. Tierdaten wurden zentral abrufbar. Bluttests konnten schneller gefunden werden. Verträge mussten nicht mehr mühsam manuell erstellt und ausgedruckt werden. Adoptanten-Informationen waren nicht mehr irgendwo in Papierordnern versteckt, sondern am PC verfügbar. Es war der erste Schritt, um die tägliche Arbeit einfacher, schneller und übersichtlicher zu machen.
Mit dem Verein wachsen die Aufgaben
Als sich 2024 die damaligen Gründer des Vereins zurückzogen, kamen für mich noch weitere Aufgaben dazu. Neben der Tiervermittlung und Organisation ging es plötzlich auch um Buchhaltung, Mitgliederverwaltung, Vereinsstrukturen und Verwaltung auf deutscher und spanischer Seite. Es entstand ein zweiter Verein, damit die Arbeit zwischen Spanien und Deutschland sauberer organisiert werden konnte. Auch dafür brauchte es digitale Lösungen.
Aus Erfahrung wird Sheltra
Mit der Zeit wurde aber deutlich: Selbst wenn ein Verein schon digital arbeitet, bleiben viele Abläufe kompliziert. Es gibt immer noch zu viele manuelle Zwischenschritte, doppelte Dateneingaben, unübersichtliche Prozesse und Aufgaben, die unnötig Zeit kosten. Genau aus dieser Erfahrung entstand im April 2026 die Idee, eine eigene Software zu bauen.
Sheltra entsteht, weil ich selbst erlebt habe, wie viel gute Tierschutzarbeit durch schlechte Prozesse gebremst wird.
Sheltra ist die zentrale Plattform für moderne Tierschutzarbeit.
Von der Tierverwaltung über Vermittlungsmanagement, Personen- und Adoptanten-Verwaltung, Mitgliederverwaltung, Buchhaltung, Dokumente, Verträge, Aufgaben im Team bis hin zu Social Media und öffentlichen Tierprofilen: Alles, was ein Tierschutzverein im Alltag braucht, soll einfach händelbar an einem Ort zusammenlaufen.
Das Ziel ist einfach: Vereine sollen weniger Zeit mit Verwaltung verlieren und mehr Zeit für die Tiere haben.
Verständlich
Damit auch wechselnde und nicht technisch geprägte Teams sicher mitarbeiten können.
Praxisnah
Weil Funktionen echte Abläufe unterstützen und keine zusätzliche Verwaltung schaffen sollen.
Persönlich
Mit ehrlichem Austausch, erreichbaren Menschen und Begleitung beim Start.
Langfristig
Als verlässliche Grundlage, die mit Vereinen und ihren Anforderungen weiterwächst.
Wofür wir das machen
Menschen im Tierschutz arbeiten oft ehrenamtlich, neben Beruf, Familie und privaten Verpflichtungen. Sie kümmern sich um Hunde, Katzen und andere Tiere, organisieren medizinische Versorgung, Transporte, Pflegestellen, Vermittlungen und Spenden. Gleichzeitig müssen sie dokumentieren, kommunizieren, abrechnen und den Überblick behalten.
Eine zentrale Datenbasis sorgt dafür, dass jeder im Team die Informationen findet, die er braucht: zu einem Tier, zu einer Person, zu einer Vermittlung, zu einer Aufgabe oder zu einem Vorgang. Aufgaben können verteilt, Prozesse nachvollzogen und Informationen sauber dokumentiert werden. So entsteht mehr Struktur, mehr Transparenz und weniger Chaos im Alltag.
Die Idee hinter Sheltra kommt also direkt aus der Praxis. Aus echten Problemen, echten Tieren, echten Vermittlungen und echten Vereinsstrukturen. Moderne Software kann einen großen Unterschied machen, nicht, um den menschlichen Einsatz zu ersetzen, sondern um ihn endlich besser zu unterstützen.
Wer hinter Sheltra steckt
Praxis, Produkt, Kommunikation und Organisation greifen bei uns genauso ineinander, wie Sheltra es für Vereine möglich machen soll.
Leo
Leo ist der Kopf hinter Sheltra. Durch seine Erfahrung im Tierschutz und seinen technischen Hintergrund kennt er nicht nur die Probleme im Vereinsalltag, sondern baut auch direkt an den Lösungen dafür. Und natürlich liebt er Hunde.
Marie
Angefangen als Pflegestelle in Leos Tierschutzverein ist Marie nun die rechte Hand bei Sheltra und sorgt dafür, dass Sheltra nicht nur gut gebaut, sondern auch klar verstanden wird. Sie kümmert sich um Positionierung, Kommunikation, Outreach und den Austausch mit Vereinen. Und natürlich liebt sie Tiere.
Michelle
Michelle hat sich bereits im Tierschutz an der Front stark gemacht und hält jetzt dem Team von Sheltra im Hintergrund den Rücken frei. Ihr Fokus liegt auf Recherche, Struktur, Nachhalten und organisatorischer Unterstützung im Aufbau von Sheltra. Und natürlich liebt auch Michelle Tiere, im Besonderen Hunde.
Lernt uns kennen
Wenn ihr wissen wollt, wie Sheltra euren Verein im Alltag unterstützen kann, zeigen wir es euch gern persönlich.